Fünf Grundsätze der Levin Methode®

 

Die Levin Methode® der Diagnose und Behandlung

der inneren Organe zeichnet sich durch die Beantwortung 

der folgenden klinisch relevanten Fragen aus:

Was ist das zentrale Anliegen in Diagnose und Behandlung?

In Diagnose und Behandlung von Organen spielt deren intrinsische Aktivität die zentrale Rolle. Zuerst geht es um die Eigen-

Aktivität des Organes selbst, dann um seine Verbindungen zu anderen Organen und dem Bewegungsapparat.

 

Wie drückt sich die Organ-Aktivität aus?

Die intrinsische Aktivität drückt sich mechanisch als Elastizität, als Stabilität von Form und Position, als Volumen-Dynamik

und als intrinsische Bewegung aus. Durch ihre Eigenaktivität unterstützen Innere Organe die Statik und Dynamik des

Bewegungsapparats.

 

Was wird behandelt?

Alle Organ-Gewebe werden behandelt: Schleimhaut, Muskeln, Binde- und Nervengewebe. Behandelt werden Hypo-Aktivität

und Hyper-Aktivität der Gewebe. Dabei wird die Chronologie von Kompensation und Aktivitätsverlust, Dysfunktion und

Pathophysiologie beachtet.

 

Wer wird behandelt?

Bezugspunkt der Behandlung ist der erfahrbare Leib und der medizinische Körper der Patienten. Kommunizierte Leiblichkeit

und medizinisches Wissen um den mechanischen Ausdruck von Gesundheit und Krankheit kommen zusammen in der

Gestaltung des therapeutischen Prozesses.

 

Wie wird behandelt?

Jedes Organ ist eine eigene Persönlichkeit mit besonderen Charakterzügen. Diese werden in der Palpation und in der

Gestaltung der therapeutischen Beziehung respektiert. In der Behandlung der Organpersönlichkeit spielen die Berührbarkeit

und die Beziehungsqualitäten der Organe eine ebenso grundlegende Rolle wie ihr biomechanischer Charakter.