Peter Levin D.O.

 

 

•   Studium der Soziologie und Religionswissenschaften in Freiburg, Berlin und London

 

•   Ausbildung zum Physiotherapeuten, Osteopathen und Heilpraktiker in Berlin und Hamburg

 

•   seit 1993 als Osteopath tätig. Privatpraxen für Osteopathie in Berlin, Providence/RI (USA)

    und seit 2007 in Hamburg.

 

•  Dozent für viszerale und pädiatrische Osteopathie in Europa und Nord-Amerika. 

      

•   Herausgeber der Deutschen Zeitschrift für Osteopathie bis 2012.

 

•   Veröffentlichung von Lehrbüchern und Artikeln, siehe: Bücher und Artikel

 

•   Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

 

  - Behandlung bei Erkrankungen der inneren Organe (Levin Methode®)

 

  - Behandlung von Kindern in der sensomotorischen Entwicklung, siehe  goja.de

 
 

 

Praxis für Osteopathie im Zenith

Mittelweg 161, 20148 Hamburg

Peter.Levin[at]Levin-Hamburg.de

0049- 170- 34 14 742

http://www.zenith-hh.net

 

 

 

Peter Levin  lebt mit  seiner Frau Valbona  Ava Levin  und  ihrem Sohn  Lian

 

in  Hamburg.  Er  arbeitet  als  Osteopath  im  Zentrum  für Interdisziplinäre


Therapie am  Mittelweg. Peter  schreibt als  freier Autor  über klinische  und


konzeptuelle  Fragen der   Osteopathie  und  über  das  Zusammenleben  der

 

Organ-Charaktere in der Leibeshöhle.

 

Seine  Veröffentlichungen  versuchen  die   gegenwärtige Osteopathie  in den

 

wissenschaftlichen  Diskurs   des    20.  Jahrhunderts  einzubinden.  Er   war

 

Mitherausgeber der Deutschen  Zeitschrift  für  Osteopathie und hat  an  der


Entwicklung   des   Curriculums    für    ein    grundständiges    Studium   der

 

Osteopathie    mitgearbeitet.  Durch   die    Zusammenarbeit    mit     Jérôme

 

Helsmoortel und Thomas Hirth entstand ein wissenschaftlich haltbares und

 

wahrnehmungsbezogenes      Konzept    und     Lehrbuch      der      viszeralen

Peter Levin

 

Osteopathie. Heute  unterrichtet Peter  Osteopathie  als  angewandte  und   praktische   Humanwissenschaft

 

aufbauend auf  den drei Grundpfeilern:  Thematisierung  der  therapeutischen  Berührung, Gestaltung der

 

therapeutischen Beziehung, Erarbeiten einer  biomechanischen Krankheitslehre.

 

Peters beruflicher und professioneller  Werdegang ist  geprägt von  der  Beschäftigung  mit  osteopathischer

   

 Peter Levin Therapie      und      Theoriebildung       sowie       den       Erfahrungen        mit

 

  wahrnehmungsbezogener Bewegungs- und Körpertherapie. Während seines

 

  Studiums    der   Religionswissenschaften    und    Soziologie  in   Berlin   und 


  Freiburg    hatte   er    die     Gelegenheit,     sich    sowohl    mit   Fragen    der

 

  therapeutischen Beziehung und des therapeutischen Prozesses auseinander -

 

  zusetzen, als auch in die aktuellen Diskussionen über Körper und Leib, Macht

 

  und  Medizin einzutauchen. In Freiburg hatte  er  das Glück  bei  Schülern von

 

 Helmut  Plessner   und  Jean  Piaget  zu   studieren  und  sich  mit   Fragen  der

Menschen-Natur, der menschlichen Selbst- und Umweltbeziehung und der  sensomotorischen  Entwicklung

zu befassen; in Berlin die Chance an  den  anregenden  sozialwissenschaftlichen  Diskussionen über  Körper,

Selbst und Sprache teilzunehmen. Die  lebendigen  Diskussionen  am  Berliner  Religionswissenschaftlichen

Institut   über    Verkörperung,   "gesellschaftlich vermitteltes   Naturverhältnis"   (  Klaus  Heinrich  )     und

 

psychoanalytische Therapie und Theoriebildung haben Peter  ebenso   geprägt   wie    die   Erfahrungen  des

 

Sich-im-Denken-bewegen in  den    Seminaren   von    Caroline  Neubaur   und   Lorenz  Wilkens.    Die  dort

 

vorherrschende  Freude   am   Diskurs,   die   Lust   an   der   wissenschaftlichen   Arbeit    gepaart   mit    der

 

Professionalität  des  persönlichen  Umgangs  und   der  Ernsthaftigkeit  des  Fragens,  haben  Peters   Wert -

 

schätzung der Universität  als   Reflexionsort   und   der   Relevanz der  wissenschaftlichen Diskurse des 20.

 

Jahrhunderts      hervorgebracht.   Vertiefen   konnte    er    diese   Beschäftigung   und   Reflexion   in      den

 

wahrnehmungsbezogenen   Leib-  und  Körpertherapien:   im  Leib-Erleben   der    Contact    Improvisation,

 

der verkörperten  Anatomie  des Body-Mind-Centering und in der Begegnung mit der Arbeit von Elsa Gindler.

 

Peters Texte  umkreisen und verbinden daher  die  aktuellen  Fragestellungen  der   Osteopathie  mit   einer

 

wissenschaftlichen   Reflexion  ihrer  Grundlagen;  eine  Auseinandersetzung  mit   ihrem   Körperbild   und

 

Medizinparadigma, ihrer Professionalität und ihrer Praxis des therapeutischen Prozesses. Dabei geht es Peter

 

darum  sensomotorische Erfahrung, klinische  Deutung und sprachliche Vermittlung zu  konfrontieren und

 

immer wieder die Frage nach dem Erleben, Erfahren und Studieren der  Osteopathie  zu  stellen:

 

Wie erleben und erfahren Osteopathen und ihre Patienten Osteopathie? Wie kann Osteopathie studiert -

 

also erfahren und reflektiert - werden?